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Tag der offenen Tür am 28.08.2010

Am Samstag, den 28.08.2010 ab 10:00 Uhr, öffnet die Schwälmer Biogasanlage ihre Tore für die Öffentlichkeit. Sie sind herzlich eingeladen, an diesem Tag die Biogasanlage zu besuchen und sich hautnah zu informieren.

Das Personal und die Mitarbeiter der ABICON GmbH beantworten im Gespräch gerne Ihre Fragen und erlauben einen einmaligen Blick hinter die Kulissen. In den Führungen rund um die Anlage wird über die Themen Substrate, Biogaserzeugung und die Einspeisung aufbereiteten Biogases in das Erdgasnetz informiert.

Wir würden uns freuen, Sie auf der Biogasanlage begrüßen zu dürfen. Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

Besuch aus Fernost – chinesische Wirtschaftsdelegation
besucht Biogasanlage der SBG

Am 18.08.2010 besuchte der Österreichische Prof. Dr. Raninger mit einer chinesischen Wirtschaftsdelegation aus Südchina die Biogasanlage. Er ist Abgesandter der GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit), welche die entwicklungspolitischen Ziele der Bundesregierung im Ausland umsetzt, und möchte den Chinesen helfen, ihre Biogasanlagen effizienter und wirtschaftlicher zu betreiben.

In China gibt es ebenso wie in Deutschland ein Gesetz zur Regelung der Vergütung für Strom, welcher aus regenerativen Energiequellen erzeugt wurde. "Dort bekommen Erzeuger regenerativen Stroms ca. die Hälfte des Geldes pro kWh, den die Kohlekraftwerksbetreiber erhalten", erklärt Dr. Raninger.

Auf ihrer Reise durch Deutschland besuchte die Delegation daher bereits zahlreiche Anlagen, um sich insbesondere über die Möglichkeiten der Bioerdgaseinspeisung zu informieren. Die Delegation aus China möchte mit Biogasanlagen drei Ziele erreichen: Die sinnvolle Verwertung für die Abwässer und Abälle zu gewährleisten, mit Bioerdgas den endlichen Verbrauch von Erdgas zu ersetzen und die bestehenden Biogasanlagen weiterzuentwickeln.

Die Gäste scheuten sich nicht, dem Betriebsleiter Christian Grabau viele Fragen zu stellen, welche er bestmöglich beantwortete.

Diese Chance haben auch Sie – am 28.08.2010 ist Tag der offenen Tür (s.o.). Sollten Sie es an diesem Tag nicht schaffen, rufen Sie uns an, wir beantworten gerne Ihre Fragen.

Verstärkung gesucht!

Es ist „Biogassaison“: Die Nachfrage nach Biogas- und BioErdgasanlagen steigt nach wie vor. Unser fleißiges Biogas-Team sucht daher dringend Unterstützung für die Entwicklung, Planung und Durchführung von Biogasprojekten in ganz Deutschland.

Hier finden Sie die Stellenausschreibung.

BioErdgas geht „An der Biogasanlage“ ins Netz!

Die Bioerdgasanlage der „Schwälmer Biogas GmbH & Co. KG“ speist seit Mitte März 2010 aufbereitetes Biogas in das Erdgasnetz der e.on-Mitte eG ein. Abnehmer sind die Stadtwerke Kassel und ihre Kunden. Mit diesem letzten Schritt hat die Anlage endlich den vollen Betrieb aufgenommen. Wie geplant wird das Rohgas mit Methangehalten um 53% durch die Druckwasserwäsche geleitet und durch den Einsatz von Druck und Wasser auf bis zu 99% Methangehalt aufbereitet. Nur wenige Meter entferntbefindet sich die Einspeisestation der e.on-Mitte. Pro Tag werden ca. 350 Nm³ Bioerdgas ins Netz eingespeist, Abnehmer sind die Städtischen Werke Kassel und ihre Kunden.

Gas vom Acker, Richtfest an der Biomethananlage
in Ransbach 18. August 2009

Diashow vom Richtfest starten
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Das Programm

10.00 Uhr Herr Dr. Claus Brodersen – Moderation
10.10 Uhr Herr Dieter Posch – Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
10.15 Uhr Herr Andreas Helbig – Vorstandsvorsitzender Städtische Werke AG
10.20 Uhr Herr Ries Stellvertretender Bürgermeister Willingshausen
10.25 Uhr Herr Dr. Andreas Möller – Geschäftsführer
Schwälmer Biogas GmbH & Co. KG
10.35 Uhr Richtspruch beim Richtkranz (von Herrn Gringel, Fa. Gringel & Sohn GmbH)
10.40 Uhr Heben des Richtkranzes durch den Kran
10.50 Uhr Torte wird gemeinsam durch die Redner angeschnitten
(Torte ist 70 x 110 cm, aus Marzipan und zeigt die Biogasanlage)
Ab 10.55 gemeinsamer Brunch mit Gästen
 

Willingshausen gibt Gas
Biogasanlage für Strom- und Wärmeerzeugung

Kassel/Willingshausen, 18. August 2009. Die Landwirte in Nordhessen setzen weiter auf Biogas. Derzeit entsteht im nordhessischen Willingshausen eine Biogasanlage, die ab Ende 2009 auf Erdgasqualität aufbereitetes Gas ins Erdgasnetz einspeisen wird. Damit können rund 1.000 Haushalte mit Wärme und zusätzliche 4.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Gemeinsam mit der Biogasanlage im benachbarten Homberg (Efze) ist sie die größte Hessens.

Richtfest feierten am 18. August Andreas Helbig, Vorstandsvorsitzender der Kasseler Städtische Werke AG, und Dr. Andreas Möller, Geschäftsführer des Projektentwicklers Abicon GmbH, gemeinsam mit über 30 beteiligten Landwirten aus der Schwälmer Region und Dieter Posch, dem hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, sowie dem Willingshausener Bürgermeister Heinrich Vesper. Gesellschafter der Schwälmer Biogas GmbH & Co. KG sind zu 50 Prozent die regionale Landwirtschaft, zu 40 Prozent die Städtische Werke AG und die Abicon GmbH mit 10 Prozent.

Für die Beteiligten ist die rund 8 Millionen Euro teure Anlage nicht nur umweltpolitisch und technisch ein Vorbild. Sie ist vor allem ein Beispiel mit hohem Symbolcharakter für die Region Nordhessen. Ein Projekt dieser Größe sei weder für die Landwirte noch für die beiden Gesellschafter allein zu realisieren, zeigten sich die Verantwortlichen überzeugt. Nur durch die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Arbeitsteilung sei die Biogasanlage zu stemmen. „Ganz wichtig ist, dass sich bei dem Projekt verschiedene kleine und mittlere Partner zusammen getan haben, um etwas Großes zu schaffen. Nur durch die Kooperation der Partner haben wir die Anlage verwirklichen können. Und das, ohne einen der Energieriesen mit ins Boot zu holen“, so Städtische Werke-Chef Andreas Helbig.

Rund 30 Landwirte aus der Region sorgen für die jährlich 38.000 Tonnen nachwachsenden Rohstoffe – vor allem Mais, Ganzpflanzensilage, Grassschnitt und Wirtschaftsdünger. Die Anlage wird unterbrechungsfrei im Durchflussverfahren arbeiten und das ganze Jahr kontinuierlich Biogas in Erdgasqualität liefern. Stündlich werden gut 350 Kubikmeter von Willingshausen in die Mittelhessenleitung eingespeist. Das entspricht rund 30 Millionen Kilowattstunden und einer CO2-Einsparung von 18.000 Tonnen im Jahr. Die Betreiber legen vor allem auch Wert auf den Rohstoffkreislauf, in den die Biogasanlage eingebunden ist: Die Gärreste müssen nicht entsorgt werden, sondern werden als wertvoller Dünger auf die umliegenden Felder wieder aufgebracht.

In Zukunft wird mit dem Biogas in kleineren Blockheizkraftwerken dezentral Strom und Wärme erzeugt. Mögliche Partner können Schwimmbäder, Krankenhäuser oder Thermen sein – Verbraucher, die das ganze Jahr über Wärme benötigen. Vorteil der Einspeisung ins Erdgasnetz und der räumlichen Trennung von Erzeugung und Nutzung - egal, wo in Deutschland ein Blockheizkraftwerk von den Städtischen Werken betrieben wird: Buchhalterisch wird es mit dem nordhessischen Biogas betrieben. Damit fällt es unter die Förderung durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG).

Andreas Helbig betonte, dass für die Zukunft weitere Biogasanlagen geplant seien. In unmittelbarer Nähe sei sicher kein Potential mehr vorhanden. Aber gerade die Trennung von Biogaserzeugung und -verwendung mache Standorte in allen Teilen Deutschlands attraktiv.

Der Bau der Bioerdgasanlage in der Schwalm beginnt

Bioerdgasanlage in der Schwalm

Nach einer 2 – jährigen Planungs- und Vorbereitungszeit ist es endlich soweit. Die „Schwälmer Biogas GmbH & Co. KG“ ist gegründet und die Baugenehmigung für die 350 Nm³/h Bioergasanlage liegt vor. Die Gesellschaft setzt sich zusammen aus 50 % Landwirte, 40% Städtische Werke Kassel AG und mit 10 % ist die ABICON beteiligt.
mehr Informationen zur Schwälmer Biogas GmbH & Co

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Das ABICON Betreiberkonzept

Die ABICON GmbH sammelt mehrere Anfragen von Landwirten, die Hofbiogasanlagen bauen möchten. Das Konzept sieht vor, dass sich unter dem Dach einer Betreiber- bzw. Verwaltungsgesellschaft mehrere Hofbiogasanlagen befinden, die von dem jeweiligen Landwirt betrieben werden. Hier bietet sich interessierten Landwirten die Möglichkeit mit wenig Eigenkapital und geringem Risiko einen weiteren Betriebszweig zu eröffnen.

Telefon 06696 – 912 939-10 Fax 06696 – 912 939-20 E-Mail info [at ] abicon-gmbh.de