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350 Nm³ Methan/h „Schwälmer Bioerdgas GmbH & Co. KG”

zur Diashow der Bauphase

Das Prinzip ist einfach:

Die Bioerdgasanlage in Ransbach wird täglich mit 100 t Frischmasse aus Nachwachsenden Rohstoffen gefüttert. Während der Verweilzeit der Substrate im Fermenter und Nachgärer entsteht aufgrund anaerober Abbauvorgänge Biogas mit einem Methananteil von ca. 52%. Im Anschluss läuft das Rohbiogas die Kolonnen der Druckwasserwäsche, wobei eine CO2-Abtrennung erfolgt.

Das aufbereitete Biomethan hat daraufhin einen Methangehalt von >98%. Somit konvertiert die gesamte Anlage täglich ca. 80.000 kWhHi. Das entstandene Gas hat nun mindestens Erdgasqualität und wird in das nahe liegende Erdgasnetz eingespeist. Abnehmer des Gases sind die Städtischen Werke Kassel AG. Sie verwertet das Gas in BHKW's und erhält dafür die entsprechende EEG Vergütung. Aufgrund der relativ neuen Technik der Gasaufbereitung handelt es sich um eine äußerst innovative Anlage mit Vorbildcharakter. Vor dem Hintergrund der politischen Ziele der Bundesregierung wird diese Anlagenart das zukünftige Standbein der Biogasbranche sein.

Als eine der ersten und größten Bioerdgasanlagen in Deutschland nimmt die Schwälmer Biogas GmbH & Co. KG ihre 1,7 MWel Biogasanlage in Willingshausen - Ransbach Mitte 2009 in Betrieb.

Von der Standort- und Substratakquise bis zur Realisierung des Baus hat die ABICON GmbH das Projekt geleitet und wird den Anlagenbetrieb auch weiterhin betreuen.

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